Firmennetzwerk gehackt
Fremde Zugriffe im Netzwerk, gesperrte Konten, ungewöhnlicher Datenverkehr. Wir dämmen den Zugriff ein, prüfen Domänencontroller und Zugänge und schließen das Einfallstor.
IT-Notruf für den Kreis Heinsberg
Ruhe bewahren: Die ersten Minuten entscheiden, wie viel Schaden bleibt. Wasacon aus Heinsberg stoppt laufende Angriffe, sichert Spuren und bringt Ihre Systeme geordnet zurück in den Betrieb.

Erste Hilfe im IT-Notfall
Fünf Schritte, bevor irgendjemand repariert. Sie kosten wenige Minuten und bewahren Beweise, Daten und Sicherungen.
Nicht anmelden, nichts öffnen, nichts ausprobieren. Jede Aktion kann Spuren überschreiben oder der Schadsoftware weiterhelfen.
Netzwerkkabel ziehen, WLAN trennen, Fernzugänge kappen. Möglichst nicht ausschalten: Im laufenden System stecken flüchtige Beweise.
E-Mails, Dateien und Meldungen unverändert lassen. Auch eine Erpressernachricht ist ein Beweisstück.
Ein voreiliges Neuaufsetzen zerstört die Spuren, aus denen sich Einfallstor und Ausmaß ergeben, und kann intakte Sicherungen gefährden.
Schildern Sie kurz, was passiert ist und wie viele Systeme betroffen sind. Die Reihenfolge der nächsten Schritte klären wir gemeinsam.
Und direkt danach:
Im akuten Fall ist der Anruf der schnellste Weg.
Lagen, die wir übernehmen
Jeder Vorfall folgt einem eigenen Muster. Diese Lagen behandeln wir am häufigsten, vor Ort im Kreis Heinsberg und per Fernzugriff darüber hinaus.
Fremde Zugriffe im Netzwerk, gesperrte Konten, ungewöhnlicher Datenverkehr. Wir dämmen den Zugriff ein, prüfen Domänencontroller und Zugänge und schließen das Einfallstor.
Dateien sind verschlüsselt, eine Erpressernachricht liegt vor. Wir isolieren betroffene Systeme, schützen die Sicherungen und bewerten mit Ihnen die Wege zur Wiederherstellung.
Fremde Anmeldungen, neue Weiterleitungsregeln, Mails in Ihrem Namen. Wir sperren Zugänge, entfernen Regeln, prüfen Anmeldeprotokolle und sichern die Konten ab.
Windows Server, Active Directory, NAS oder virtuelle Umgebungen verhalten sich auffällig. Wir prüfen Dienste, Konten und Freigaben und trennen kompromittierte Systeme vom Rest.
Veränderte Seiten, Schadcode, Spamversand oder Warnhinweise im Browser. Wir nehmen die Seite kontrolliert vom Netz, bereinigen sie und schließen die ausgenutzte Lücke.
Zugangsdaten tauchen in fremden Händen oder in einem Leak auf. Wir setzen geordnet zurück, beginnen bei den kritischen Konten und aktivieren eine zweite Absicherung.
Interne Daten kursieren außerhalb des Unternehmens. Wir klären, welche Systeme betroffen sind und woher die Daten stammen, und dokumentieren den Befund nachvollziehbar.
Eine täuschend echte Mail, eine angebliche Chefanweisung, eine Zahlung an ein falsches Konto. Wir prüfen, was angeklickt wurde, und sichern Konten und Zahlungswege.
Ein Rechner verhält sich merkwürdig, der Virenschutz schlägt an, Unbekanntes läuft im Hintergrund. Wir analysieren den Befall, entfernen ihn und prüfen, ob er sich ausgebreitet hat.
Ihre Lage steht nicht dabei? Melden Sie den Fall trotzdem.
Cyber-Notfall meldenSo läuft der Einsatz
Ein Notfalleinsatz folgt einem festen Ablauf. Ziel ist, den Angriff zu stoppen, Beweise zu sichern und den Betrieb geordnet zurückzubringen.
Was ist betroffen, seit wann, was läuft noch? Am Telefon entsteht in wenigen Minuten ein erstes Bild und eine klare Reihenfolge.
Kompromittierte Systeme werden isoliert, Zugänge gesperrt, Angreifer ausgesperrt. Der Schaden hört auf zu wachsen.
Protokolle, Konten und Systeme werden untersucht: Einfallstor, Zeitraum, betroffene Daten. Spuren werden gesichert, bevor sie verloren gehen.
Schadsoftware und Hintertüren werden entfernt, Systeme neu aufgesetzt, wo es nötig ist, und Zugänge sauber neu vergeben.
Der Betrieb geht Schritt für Schritt zurück ans Netz. Sie erhalten eine nachvollziehbare Dokumentation des Vorfalls und der Maßnahmen.

Mitten im Vorfall? Melden Sie die Lage, die Reihenfolge übernehmen wir.
Cyber-Notfall meldenDer direkte Draht
Beschreiben Sie kurz, was passiert ist. Im akuten Fall ist der Anruf der schnellste Weg, das Formular erreicht uns ebenso.
Zurück in den Betrieb
Nach dem Angriff zählt, was sich sauber wiederherstellen lässt. Wir prüfen Sicherungen, bevor sie angefasst werden, und bauen in der richtigen Reihenfolge wieder auf.
Sind die Backups vollständig, lesbar und frei von Schadsoftware? Das klären wir, bevor eine Wiederherstellung beginnt, damit nichts Verseuchtes zurückkommt.
Zuerst die Systeme, von denen der Betrieb abhängt: Auftragsbearbeitung, E-Mail, Telefonie. Dann der Rest, geordnet statt gleichzeitig.
Wiederaufbau auf bereinigten oder frisch aufgesetzten Systemen, mit neuen Zugängen und geschlossenen Lücken, damit der Angreifer nicht mitumzieht.
Nach dem Anlauf wird geprüft, ob alles da ist und bleibt: Daten, Rechte, Sicherungsläufe. Erst dann gilt der Vorfall technisch als abgeschlossen.
Backups unklar? Genau damit fangen wir an.
Cyber-Notfall meldenWenn Daten betroffen sind
Könnten personenbezogene Daten betroffen sein, braucht es schnell ein belastbares Bild. Wasacon unterstützt bei der technischen Einschätzung und der Dokumentation eines möglichen Datenschutzvorfalls.
Unsicher, ob Daten betroffen sind? Das klärt die Analyse.
Welche Systeme und Daten waren erreichbar, in welchem Zeitraum, auf welchem Weg? Wir tragen die technischen Fakten zusammen, auf denen jede weitere Bewertung aufbaut.
Zeitachse, betroffene Systeme, ergriffene Maßnahmen: eine nachvollziehbare Grundlage für Ihre interne Bewertung und Ihre Meldewege.
Für meldepflichtige Vorfälle sieht die DSGVO enge Fristen vor. Die rechtliche Bewertung liegt bei Ihrer Datenschutzbeauftragten oder Ihrem Rechtsbeistand, wir liefern die technische Grundlage dazu.
Härten statt hoffen
Der zweite Angriff trifft oft dieselbe Lücke. Nach dem Wiederanlauf härten wir die Umgebung dort, wo der Vorfall sie verwundbar gezeigt hat.

Gestohlene Passwörter verlieren ihren Wert, wenn jede Anmeldung einen zweiten Faktor braucht. Wir führen MFA dort ein, wo es zählt.
Regeln, die zum Betrieb passen, VPN statt offener Ports, kontrollierte Fernzugriffe. Was von außen erreichbar ist, wird bewusst entschieden.
Wer ein Segment erreicht, erreicht nicht mehr alles. Produktion, Verwaltung und Gäste werden getrennt, kritische Systeme besonders.
Sicherungen nach der 3-2-1-Regel, eine Kopie davon unveränderbar, und Wiederherstellungen, die geprüft statt nur eingerichtet werden.
Endpunkte und Netzwerk werden laufend überwacht, damit ein neuer Versuch auffällt, solange er klein ist.
Lieber vorher als mittendrin? Fragen Sie nach einer Überprüfung Ihrer Umgebung.
Cyber-Notfall meldenWo wir im Einsatz sind
Der Sitz ist in Heinsberg, der Fernzugriff sofort verfügbar. Vor Ort sind wir im gesamten Kreis unterwegs.
Orte im Einsatzgebiet
Knapp außerhalb des Kreises? Rufen Sie trotzdem an, für den Fernzugriff spielt die Entfernung keine Rolle.
Kurz beantwortet
Die Fragen, die im Ernstfall zuerst kommen, beantwortet, bevor Sie suchen müssen.
Nicht vorschnell. Eine Zahlung garantiert weder die Entschlüsselung noch das Löschen kopierter Daten, und sie finanziert den nächsten Angriff. Wir prüfen zuerst, was Sicherungen und bekannte Entschlüsselungswerkzeuge hergeben, und empfehlen, den Vorfall bei der Polizei anzuzeigen.
Trennen ja, ausschalten möglichst nicht. Im laufenden System stecken flüchtige Spuren, die eine forensische Analyse braucht. Ziehen Sie das Netzwerkkabel und lassen Sie das Gerät an, bis Fachleute übernehmen.
Typische Zeichen sind Anmeldungen zu ungewohnten Zeiten, gesperrte Konten, neue Weiterleitungsregeln im Postfach, plötzlich langsame Systeme, Warnungen des Virenschutzes oder verschobene und verschlüsselte Dateien. Im Zweifel kurz anrufen, die Prüfung schafft Klarheit.
Das hängt vom Ausmaß ab und lässt sich pauschal nicht seriös beziffern. Im ersten Gespräch grenzen wir Lage und Vorgehen ein, danach wissen Sie, was auf Sie zukommt, bevor es losgeht.
Ja. Vieles lässt sich sofort aus der Ferne eindämmen und analysieren. Wenn Hände am Gerät nötig sind, kommen wir in den Betrieb, im gesamten Kreis Heinsberg.
Ja. Der IT-Notruf steht auch Unternehmen offen, die bisher nicht von Wasacon betreut werden. Ob nach dem Einsatz eine laufende Betreuung folgt, entscheiden Sie frei.
Das kommt auf die betroffenen Daten an. Sind personenbezogene Daten betroffen, sieht die DSGVO enge Fristen für eine Meldung vor. Die Entscheidung trifft Ihre Datenschutzbeauftragte oder Ihr Rechtsbeistand, wir liefern die technische Dokumentation dazu.